A.S. Weber

Die Seziererin

Die Seziererin

von A.S. Weber
Sie begehrt ihn, seit sie denken kann. Nun will sie von seinen Liebhaberinnen lernen – indem sie ihre Leichen seziert, eine nach der anderen. Wer ist die Unbekannte, die jede seiner Geliebten auf brutalste Weise zur Strecke bringt? Nur zwei Dinge weiß Christian: Sie ist eine Frau, und sie ist immer in seiner Nähe. Bis zum Drehtermin nach Australien verfolgt sie ihn. Der TV-Produzent und sein Kameramann Ole müssen den grausamen Morden ein Ende setzen, bevor es zu spät ist. Denn die Besessenheit der Seziererin kennt keine Grenzen. Und ihre kranke Liebe geht bis in den Tod.
Erscheinungsdatum:
15.10.2014
Format:
ePub oder .mobi
Preis:
3,99 €

Kundenrezensionen

Von: Cora 26.10.2014
Inhalt: Seit der Schulzeit ist sie in Christian verliebt. Sie weiß alles über ihn, hat ihn studiert. Seine Frauengeschichten nutzt sie für sich. Sie verfolgt die Affären, seziert deren innerstes Wissen über Christian und tötet sie bestialisch. Doch Christian ahnt nichts, bis die Seziererin sich ihm nähert … Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut, gleich im Prolog schafft es A. S. Weber mich in die Geschichte eintauchen zu lassen und dem Wahn der Seziererin zu erliegen. “Die Seziererin” spricht immer aus der ich-Perspektive, was die Verrücktheit der Person noch eindringlicher werden lässt und mich richtig mitgezogen hat. Der Rest der Geschichte wird vom Allwissenden Erzähler erzählt und schafft einen gewissen Abstand und dies regt natürlich zum spekulieren an. Der Ausdruck ist gewählt, allerdings sind einige Szenen nicht für Leser unter 16 Jahren geeignet (Gewaltverherrlichung). Charaktere: Die Seziererin hat mir sehr gut gefallen. Durch ihre Art des Denkens und ihre Erklärungen dazu konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und konnte – gerade deshalb – sehr gut nachvollziehen warum sie so handelte. Die anderen Charaktere blieben, mir persönlich, zu blass. Ich konnte mir die Personen nicht genügend vorstellen und hatte Schwierigkeiten ihre Handlungen zu verstehen oder mir ihr Leben vorzustellen, dadurch wirkte vieles konstruiert. Cover: Das Cover ist genial und hat mich auf das Buch aufmerksam werden lassen. Fazit: Ein spannendes und fesselndes Buch – jedenfalls bei den Kapiteln der Seziererin. Die anderen Kapitel sind zwar spannend aber teilweise zu langatmig und zu konstruiert – daher ziehe ich auch einen Stern ab. Der zweite Stern geht aufgrund von Grammatik- und Rechtschreibfehlern flöten. Hier ist ein erneutes Lektorat fällig! Bleiben 3 Sterne für die Seziererin und eine Leseempfehlung an Leser, welche wissen möchten wer sich hinter der Seziererin verbirgt.
Von: Hope 17.10.2014
Sie begehrt ihn, seit sie denken kann. Nun will sie von seinen Liebhaberinnen lernen – indem sie ihre Leichen seziert, eine nach der anderen. Wer ist die Unbekannte, die jede seiner Geliebten auf brutalste Weise zur Strecke bringt? Nur zwei Dinge weiß Christian: Sie ist eine Frau, und sie ist immer in seiner Nähe. Bis zum Drehtermin nach Australien verfolgt sie ihn. Der TV-Produzent und sein Kameramann Ole müssen den grausamen Morden ein Ende setzen, bevor es zu spät ist. Denn die Besessenheit der Seziererin kennt keine Grenzen. Und ihre kranke Liebe geht bis in den Tod. Der Klappentext lässt erahnen, dass es hier um keine leichte Kost geht. Annika Sylvia Weber versteht es ausgezeichnet ihre Leser in die Irre zu führen. Die Story wird zum einen im normalen Erzählstil geschildert und gleichzeitig erleben die Leser die Sichtweise der Täterin die sich in kursiver Schrift äußert. Hatte ich ganz zu Beginn noch Mitleid mit der Täterin, so verwandelte dies sich sehr schnell in Fassungslosigkeit und Entsetzen über die überaus brutalen und skrupellosen Morde. Christian der mit zwei seiner ehemaligen Schulkameraden Ole und Jana eine Produktionsfirma betreibt ist das eigentliche Ziel der Täterin. Sie liebt ihn und stellt ihn in ihrer grotesken Liebe auf ein Podest wobei sie jeglichen Bezug zur Realität verliert. Mit den Morden an seinen Geliebten will sie sich deren Attribute aneignen umso die perfekte Frau für ihn zu werden. Christian der sich fast nur um Alkohol und seine Frauengeschichten kümmert bemerkt das Unheil erst viel zu spät. Mir persönlich hat dieser Thriller gut gefallen. Er ist in einem tollen Schreibstil und lässt sich flüssig lesen. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten und lies mich immer wieder aufs Neue an meiner Theorie wer die Täterin ist zweifeln. Die Morde sind für Thriller-Fans denke ich blutrünstig genug. Kritikpunkt: Der eigentliche Protagonist Christian kam mir zu unscheinbar rüber. Dabei sollte der Fokus ja auf ihm und der Täterin liegen. Alle anderen Figuren waren stärker charakterisiert und ich konnte einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen. Des Weiteren dachte ich immer eine Seziererin seziert die Leichen. Doch hier wurden sie „nur“ grausam ermordet. Das Sezieren geschah mehr auf geistiger Ebene. Darum ist der Titel für mich nicht ganz so gut gewählt, weil ich damit im ersten Schritt eine Obduktion etc. verbunden hatte. Dennoch gibt es eine absolute Leseempfehlung von mir.
Von: Lucy 22.10.2014
Ein Debütthriller von Annika Sylvia Weber, von der ich auch schon ihren ersten Roman, "Die Organisation - Lillys Schweigen" gelesen habe. Der war allerdings Urban Fantasy, also etwas ganz anderes. Hier sieht man, dass sich der Schreib- und Erzählstil in der Zeit zwischen den beiden Romanen gesteigert und verbessert hat. "Die Seziererin" ist rund, in der Spannung, im Storybogen und der Charakterentwicklung. Zur Geschichte: Seit ihrer Kindheit liebt die Seziererin Christian, der, obwohl charakterlich schwach und ein Frauenheld, für sie das Sinnbild der wahren Liebe ist. Sie setzt alles daran, ihn für sich zu gewinnen - und schreckt auch vor Mord nicht zurück! Aber wer ist die Seziererin? Jede Protagonistin des Romans könnte es sein und das macht den Thriller so spannend - man rätselt jede Sekunde mit. Der Charakter der Seziererin selbst, obwohl er reinstes Psychopathen-Material ist, ist nachvollziehbar - in der Kindheit der Mörderin liegt der Schlüssel und so hat man stellenweise sogar Mitleid. Das schlägt schnell um, doch trotzdem nimmt man ihr ihre Handlungen ab. Ein Thriller im Stile von P.J. Tracys Debüt "Spiel unter Freunden" - man weiß nie, was passiert! Ich bin gespannt, wie es mit der Autorin weitergeht und hoffe, dass sie der Richtung treu bleibt. Da geht noch was!
Von: Yunika 29.10.2014
Sie ist von Christian besessen, denn er ist ihre Liebe des Lebens. CHristian ist der Besitzer eine Produktionsfirma. Als die Redakteurin und Affaire brutal ermordet wird, ahnt keiner, dass dieser Mord mit Christian zusammen hängt. Als die ehemalige Klassenkameradin Charlotte auftaucht ist das Chaos perfekt. Sie springt spontan als Redakteurin ein und es geht nach Australien. Als dort die Tochter des Ranchbesitzer brutal hingerichtet wird, nachdem sie eine Affaire mit Christian hatte, beginnt die Situation zu eskalieren. Ein wahnsinnig spannendes Buch. Ich habe ganze zwei Tage für dieses Buch gebraucht und konnte es kaum aus den Händen lesen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich sehr angesprochen. Das Buch war so sehr leicht und gut zu lesen. Die Umgebungen konnte ich mir gut Vorstellen und waren gut Beschrieben. Genauso auch die Characktere. Es scheint, dass die Characktere alle eine psychische Störung haben. Aber das war nicht störend. An sich waren die Characktere sehr schlüssig beschrieben und sind sich treu geblieben. Ich habe alle sehr schnell ins Herz geschlossen. Das Einzige, was etwas gestört hat ist, dass Ole der strahlende Held ist. Das meiste der Geschichte dreht sich um ihn und die zwei Frauen um ihn herum. Er leitet praktisch die Firma und Christian ist lediglich Säufer und Frauenheld. Man hat relativ schnell herausgefunden, dass eine von den Mädels die Mörderin sein muss. Aber es passt irgendwie keine so richtig in das Bild, da beide Mädels in Ole verliebt sind. Es hat mir richtig gut gefallen mitzurätseln. Die Abschnitte aus der Sicht der Mörderin waren der Wahnsinn. Die liefen einem kalt den Rücken herunter. Davon hätte ich mir mehr Szenen von gewünscht. Die normalen Erzählungen hatte auf mich nicht so sehr wie ein Thriller gewirkt, dafür haben die Szenen aus der Perspektive der Mörderin das wieder herausgerissen. Das Ende fand ich ein wenig verwirrend. Für mich hatten alle Sachen auf die eine hingedeutet und dann wurde man überrascht. Wer jetzt wirklich die Täterin ist und was das ganze zu bedeuten hat, wird erst im Epilog aufgeklärt.
Von: Nelly 16.11.2014
[ Inhalt ] Der Prolog wird aus der Sicht eines jugendlichen Mädchens erzählt, die in ihrer Klasse eine Außenseiterposition inne hat. Sie gehört nirgends dazu, weder zu den angesagten Klassenkameraden noch zu den Losern. Doch schon in ihrem zarten Alter hat sie sich Hals über Kopf und auf eine krankhafte Art und Weise in ihren Klassenkamerad Christian verliebt. Das Mädchen kann es nicht ertragen, dass andere Mädchen ihrem Schwarm schöne Augen machen. Und so begeht sie im zarten Alter von 14 Jahren ihren ersten Mord. Als Erwachsene fängt sie systematisch an, die Frauen, welche ihren Weg in Christians Bett gefunden haben, zu studieren, deren Charakterzüge anzunehmen und sie dann aus dem Weg zu räumen. [ Cover ] Das Buch landete vor allem wegen seines Covers auf meiner Wunschliste. Mir persönlich gefällt es unglaublich gut, da ich gerne zu Büchern greife, die etwas blutiger sind. Die zusammengenähnte Haut, das Blut und die rote Schrift haben mich sofort angesprochen und ließen einen spannungsgeladenen Thriller erwarten. [ Das hat mir gefallen ] Die Story beginnt bereits im Prolog mit einem Paukenschlag. Ein junges Mädchen scheint von jetzt auf gleich einen totalen Aussetzer zu haben und bringt eine Klassenkameradin im Schwimmbad um. Dabei fielen mir vor allem zwei Dinge auf: Zum einen lese ich immer mit Spannung Thriller und Krimi, in denen mal eine Frau die gesuchte Mörderin ist. Bisher kamen mir in dieser Konstellation nur wenige Bücher unter und daher bin ich immer gespannt, wie der jeweilige Autor dies umsetzt. Die Geschichte unterscheiden sich meiner Meinung nach schon sehr von solchen, in denen Männer morden. Wo dort zumeist irgendwelche Psychopathen am Werke sind, handeln Frauen doch aus ganz anderen Beweggründen. Und genau diese Beweggründe sind im vorliegenden Buch so spannend. Die Killerin hat das Ziel ihren Angebeteten für sich zu gewinnen, in dem sie dessen Verflossenen ganz genau studiert und deren Charakterzüge annimmt. Eine solche Idee ist mir bisher auch noch nicht untergekommen. Als zweites ist mir der spezielle Schreibstil der Autorin aufgefallen. Die Erzählsicht wechselt zwischen einem allwissenden dritten Erzähler und der Ich-Sicht der Mörderin. Dadurch werden deren Gedanken und Gefühle noch mehr in den Vordergrund gestellt. Auch Gründe für ein solch krankes Verhalten werden aufgezeigt. Da wurde von der Autorin viel gewagt, doch die Idee wurde gut umgesetzt. [ Das hat mir nicht gefallen ] Mehrere Kritikpunkte sind mir nach Beenden des Buches in Erinnerung geblieben. Der wohl größte ist die Irreführung durch den Titel, das Cover und den Klappentext. Zwar konnte mich die Idee der Story überzeugen, allerdings hatte ich mir etwas anderes erhofft und auch erwartet. Auf dem Klappentext heißt es: "Nun will sie von seinen Liebhaberinnen lernen, indem sie ihre Leichen seziert." Doch weder hat die Mörderin irgendwelche Verbindungen zur Pathologie, noch schneidet sie die Leichen auf oder tut ähnliches. Schade... Da geht man schon mit falschen Erwartungen an das Buch ran, die dann eben nur enttäuscht werden können. Außerdem fand ich zu keinem der Personen einen richtigen Zugang, weder zur Killerin selbst (wäre ja auch irgendwie besorgniserregend gewesen), noch zum Objekt ihrer Begierde oder zu sonst einem Protagonist. Alle Charaktere haben eine Tiefe vermissen lassen. Das hat mir persönlich auch den Einstieg in das Buch wirklich erschwert. Schließlich kommt noch hinzu, dass das Buch sowohl einige Rechtschreibfehler als auch Satzzetzungsfehler und auch überflüssige bzw. fehlende Wörter aufweist. Leider scheint sich ein fehlendes Korrekturlesen bei Büchern, die lediglich als eBooks veröffentlicht werden, wie eine Krankheit auszubreiten. Das schmälert nicht nur das Lesevergnügen, sondern erschwert auch ein flüssiges Lesen. [ Fazit ] "Die Seziererin" ist leider nur ein durchschnittlicher Thriller, dem zwar eine gute Idee zugrunde liegt, aber nicht die Erwartungen erfüllt, die aufgrund Titel, Cover und Klappentext entstehen. Da das Buch aber auch nur knapp 200 Seiten "stark" ist und es sich damit recht schnell wegliest, ist als leichte Literatur für nebenher durchaus geeignet.
Von: anke-liest.blogspot.com 28.11.2014
Hallo Leute! Heute darf ich euch mal wieder ein spannendes Buch vorstellen. Genaugenommen ist es diesmal ein Ebook... Danke an bloggdeinbuch für die Bereitstellung. Die Seziererin ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Daten ^^^^^^^^ Autorin: Annika Sylvia Weber Verlag: Books2Read Preis: 3,99€ Inhalt ^^^^^^^^^ Sie begehrt ihn seit sie denken kann. Als dicklicher Teenager kommt sie schon nicht an Christian heran. Im Gegenteil, sie leidet schwer unter dem Mobbing ihrer Mitschüler, macht beim Schwimmunterricht nicht mit und wird auch sonst eigentlich nur herumgeschubst. Doch als Christian dann eine Freundin hat, wird sie das erste mal zu einer kaltblütigen Mörderin. 14 Jahre später: Christian leitet eine erfolgreiche Filmproduktionsfirma und leistet sich die eine oder andere Affäre. Nach einer Liebesnacht wird die aktuelle Produktionsassistentin kaltblütig ermorden - sie wird vollständig seziert und zwar, um herauszufinden, was man alles braucht, um Christian ins Bett zu ziehen. Doch Christian kann seine Produktion auf einer Rinderfarm in Australien nicht stoppen. Er stellt Charlotte an, die den Auftrag übernimmt. Charlotte und Christian fliegen gemeinsam mit Ole und Jana nach Australien. Dort kommt es, wie es kommen muss. Christian landet mit der unkomplizierten Farmerstochter im Bett. Einen Tag später finden Charlotte und Jana die grausam zugerichtete Leiche. Alle Frauenleichen haben 2 Dinge gemeinsam: Die Frauen waren mit Christian im Bett und sind seziert. Fazit ^^^^^^^^^^^^^^^^ Die Geschichte an sich ist durchaus gelungen und könnte durchaus der Feder der Autoren zum Beispiel von Criminal Minds entsprungen sein. Die Geschichte holt wirklich die Gänsehaut heraus, gerade weil eigentlich recht bald herauskommt, wie die Morde zusammenhängen, nur wer der Mörder ist und warum er bzw. sie mordet, wird erst spät klar. Die Gänsehaut bleibt fast bis zur letzten Seite. Was mir nicht so gefällt, sind die ständigen Perspektivwechsel. Mal erzählt der eine in der Ich-Perspektive, mal jemand anderes - das wirkt irgendwie manchmal ziemlich konfus. Auch die Sprache stört mich - es hat ein kleines bisschen von einer 14-jährigen, die die Geschichte schreibt. Auch fallen zahlreiche Rechtschreibfehler auf - die sollte man bei einem E-Book dann doch mal korrigieren. Die Geschichte an sich würde von mir 4-5 Sterne bekommen, aber die Sprache und die vielen Fehler trüben den Lesespass. In diesem Sinne Eure Anke
A.S. Weber

A.S. Weber

Annika Sylvia Weber wurde 1984 in Marburg an der Lahn geboren. Unbekanntes zu erforschen, einen Einblick in das Leben und die Psyche Anderer zu erhaschen, faszinierte sie schon immer. Deshalb studierte sie Journalistik in Hannover und zog nach Köln, um dort als TV-Redakteurin ihre Brötchen zu verdienen. Wenn sie nicht um die Welt reist, erlaubt ihr Katze Mindy gnädig, die Wohnung mit ihr zu teilen.

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