Franziska Waltz

Die Alphajägerin

Die Alphajägerin

von Franziska Waltz
Die Alphajägerin ist Single, Mitte dreißig, tough und äußerst begehrt. Statt auf der Suche nach einem Ehemann Marke Kachelofen zu sein, ist sie vielmehr das: neurotisch, psychovokabelakrobatisch und selbstironisch. Genüsslich wildert sie im Biotop vermeintlicher Alphatiere und lässt sich dabei von ihrem sicheren Beuteinstinkt leiten. Doch sie muss erkennen, dass ihr bei den Streifzügen durch urbanes Gefilde nicht nur Prachtexemplare in die Falle gehen. Und wie das geschieht, wird jeder Frau für immer im Gedächtnis bleiben, egal ob Jägerin oder Sammlerin.
Erscheinungsdatum:
15.04.2014
Format:
ePub oder .mobi
Preis:
1,99 €

Kundenrezensionen

Von: Elli Vander 08.05.2014
Ich habe mich beim Lesen fast kaputt gelacht! Oh Mann, und nicht nur ein Mal konnte ich mich wiedererkennen. Beziehungsanbahnungen können echt hammermäßig schräg ablaufen, oh ja, und genau das bringt die Autorin höchst amüsant auf den Punkt. Das Buch war die helle Freude und als Single fühle ich mich jetzt nicht mehr so einsam mit meinen Erlebnissen :) Die Jagd kann weiter gehen!
Von: Bookaddict61 11.05.2014
Sex and the City meets Dr. House in Vienna. Sarkastisch, ironisch, böse aber doch verletzlich und ewig auf der Suche; das (Selbst)-Bild der modernen Frau?! Auch als Mann in jeder Hinsicht unterhaltsam zu lesen, wie die alte Weisheit "wo viel Licht, da viel Schatten" auch bei den Geschlechtsgenossen Gültigkeit hat und die Protagonistin dabei zu beobachten, wie sie Mann für Mann zur selben Erkenntnis kommen muss. Sprachlich raffiniert, frisch, frech und auf der Höhe der Zeit, eine klare Empfehlung.
Von: Weinlachgummi 07.06.2014
Die Alphajägerin macht sich auf die Jagt. Es geht um eine Frau, der Name ist nicht bekannt, sie ist so Mitte dreißig, attraktiv, wohlhabend und sie ist auf der Jagt. Ja was jagt sie den? Alphamänner, aber zu welchen Zweck? Will sie, Mrs. Right, eine Affäre, ein nettes One-Night-Stand, einen Ehemann und Vater ihrer Kinder in spe, findet es heraus. Der Schreibstil von Franziska Waltz ist mal etwas anderes. Manchmal hat man das Gefühl gerade einen intimen Gespräch zwischen zwei Freundinnen zu lauschen, weil das Geschriebene so unverblümt und locker ist. Und dann glaubt man sich in einer Uni Vorlesung zu befindet, so Fremdwörter gespickt sind die Sätze und komplex die Gedankengänge. Das Buch ist zwar leicht und locker zu Lesen, trotzdem bedarf es bei manchen Sätzen gezielte Aufmerksamkeit. Ganz toll sind die Wortkreation von Frau Waltz z.B Genitalhobbit. Die Hauptprotagonist bleibt eher blass, für mich, trotz das ich sie als Leser die ganze Zeit begleitet habe. Man weiß nichts genaues von ihr und das ist auch beabsichtigt, denn so bleibt es der Phantasie offen sie sich genauer Vorzustellen. Besser Vorstellen kann man sich da die Jagdbeute, wobei man das manchmal gar nicht so genau will. Ich frage mich, gibt es auch normale Männer, in ihrem Jagdgebiet wohl nicht. Das Buch ist sehr amüsant und unterhaltsam. Mit jeder Menge Charme und Wortwitz.
Von: Annika Mann 27.01.2015
Es ist ganz anders, als das was man so kennt und auch mir hat es Anfang deswegen Schwierigkeiten bereitet in die Geschichte zu kommen und das Buch zu mögen. Da ich es jedoch sehr zu schätzen weiß, wenn ein Autor neue Wege gehen möchte und darauf baute, dass sich alles noch entwickeln wird, habe ich bis zum Ende durchgehalten und es auch wirklich genossen. Tatsächlich war ich am Ende sogar enttäuscht, dass es schon vorbei ist. Hätte ich selber auch nicht gedacht. Der Schreibstil ist vor allem das, an dem man sich reiben kann. Klare Worte, manchmal vielleicht ein bisschen zu hart und auch grenzwertig, aber nicht unrealistisch. Bei manchen Passagen ertappte ich mich dabei, dass ich eigentlich auch so etwas denke, es nur nie sagen würde bzw. ich mich im gleichen Atemzug zurechtweise. Weil es in der Gesellschaft sich nicht gehört so Tacheles zu reden, wie die Alphajägerin es tut. Ich bin sehr davon angetan, dass Franziska Waltz die Geschichte in der Ich-Form erzählt, denn so kann sie so subjektiv schreiben, wie sie will und zeichnet ihren Hauptcharakter klar und deutlich. Ich fand es zwar auch manchmal schade, dass man nie mehr über die Figur rausfand, wie Name oder genauen Beruf, es war aber auch nicht wirklich nötig. Denn hier wird ein ganz bestimmter Stereotyp gezeichnet, der ohne Namen oder konkrete Angaben auskommt, damit sich mehr Identifikationsfläche bietet. Und das für jeden Leser, sei es mit Zustimmung oder Abneigung, er denkt auf jeden Fall über das gelesene nach. Auf jeden Fall fand ich manche Passagen wirklich lustig und auch emotional haben mich einige Männergeschichten berührt. Wer sich also nicht scheut neue Wege als Leser zu gehen, für den ist dieses Buch genau richtig. Es eignen sich hervorragend für vielseitige Diskussionen . Das Buch polarisiert und das schafft nicht jeder Autor. Sollte es einen zweiten Teil geben würde ich ihn auf jeden Fall lesen.
Von: Facih 09.02.2015
Liebes- bzw. Lebensgeschichte mal ganz anders. Franziska Waltz schreibt mit einem komplett neuen Stil, in den ich mich als Leser erst einmal hineinfinden musste. Doch diese Mischung aus Anziehung, Abneigung und reiner Neugier haben mir am Ende ein unvergleichliches Leseerlebnis beschert.
Franziska Waltz

Franziska Waltz

Franziska Waltz, Jahrgang 1974, studierte an der Universität Wien an der Wiener Werbeakademie. 2007 begann sie auf mywoman.at, Österreichs größter Frauen-Plattform, als Online-Kolumnistin wöchentlich die satirischen Geschichten der "Alphajägerin" zu erzählen. Daraus entstand zwei Jahre später ihr erster Roman. Mittlerweile schreibt sie Thriller, Romane, Prosa und Lyrik. Die Autorin lebt und arbeitet in Wien und Südfrankreich.

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