Karin Seemayer

Das Geheimnis des Nordsterns

Das Geheimnis des Nordsterns

von Karin Seemayer
Ein Mann zwischen Pflicht und Gefühl. Eine Frau, die ihren Weg sucht. Eine Liebe über alle Grenzen. Sommer 1904. In dem Seemann Peer Svensson hat die gefeierte Opernsängerin Sarah ihre große Liebe gefunden. Nun steht ihre gemeinsame Zukunft in San Francisco auf unsicherem Boden. Denn Peer zieht es aufs Meer, ins heimatliche Schweden – und er kehrt nicht wieder. Nur mühsam findet Sarah in ihr altes Leben in den feinen Kreisen der Gesellschaft zurück, bis ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche legt. Hals über Kopf folgt sie dem Nordstern, dem Symbol ihrer Liebe, und macht sich auf den Weg in das beschauliche Mollösund. In dem alten Fischerdorf will sie Peer finden und die Wahrheit über sein Verschwinden ans Licht bringen – nicht ahnend, dass ein unheilvolles Familiengeheimnis seine dunklen Schatten vorauswirft …
Erscheinungsdatum:
15.07.2015
Format:
ePub oder .mobi
Preis:
4,99 €

Kundenrezensionen

Von: Anne Lay 22.07.2015
Nach "Die Sehnsucht der Albatrosse" wollte ich unbedingt wissen, wie es mit dem Seemann Peer und der Opernsängerin Sarah weitergeht. Setzt das erste Kaptel in einer Rückblende genau beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Welten an, so erfahre ich im zweiten Teil, wie es in Peers Heimat aussieht und was in den sechs Jahren seiner Abwesenheit passiert ist. Inhaltlich möchte ich hier nicht vorgreifen, habe ich doch selbst viel zu gespannt verfolgt, welche kleineren und größeren Rückschläge die Liebe zwischen Sarah und Peer verkraften muss. Auch wenn die Zutaten eher klassisch sind und die Lösung bisweilen zum Greifen nah scheint, so ist auf dem Hintergrund der Lebensumstände in einem Fischerdorf in Schweden (ebenso wie in der High Society in Amerika) sehr einfühlsam geschildert, warum Menschen handeln, wie sie es tun ... Auch den zweiten Band "Das Geheimnis des Nordsterns" konnte ich kaum aus der Hand legen und möchte ihn allen empfehlen, die sich für Lebensumstände vergangener Tage interessieren. Es ist ein historischer Roman abseits großer politischer Ereignisse, in den trotzdem viel Zeitgeschichte rund um Industrialisierung und Naturkatastrophen einfließen.
Von: Sylvia Kaml 23.07.2015
Nachdem der erste Teil von Karin Seemayer ("Die Sehnsucht der Albatrosse") den Leser mit auf See genommen hat, erzählt dieser Teil die Geschichte von der Opernsängerin Sarah und dem Seefahrer Peer weiter, ist aber dennoch ein eigenes Buch. Die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, unterscheiden sich ihre Welten doch massivst voneinander. Nach dem leidenschaftlichen Höhenflug kommt das Erwachen: ein einfacher Seemann aus einem Fischerdorf in Schweden und eine betuchte Opernsängerin aus dem Nobelviertel in San Francisco im beginnenden 20. Jahrhundert! Beide stehen mit beiden Beinen im Leben und keiner der beiden starken, pflichtbewussten Persönlichkeiten ist gewillt, das bisherige Leben für den anderen völlig über den Haufen zu werfen. Sarah und Peer müssen einige Hürden und Altlasten in ihren gegensätzlichen Heimaten überwinden, die ihre Liebe immer wieder auf die Probe stellen. Dieses Buch kann man kaum mehr aus der Hand legen. Es erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern entführt den Leser auch in eine Zeit, die so unstet war, wie die Leben der Hauptcharaktere. Eine Zeit den Wandels und des Umbruchs: Pferdekutschen werden zu Automobilen, Segelschiffen folgen Dampfschiffe ... großstädtische Skandalzeitungen und alteingesessene Dorftraditionen. Dazu noch das große Erdbeben in San Francisco. Die Autorin versteht es wunderbar, sich in die verschiedenen Menschentypen hinein zu versetzen. Vom ruppigen, verbitterten Dorfgroßvater bis hin zur skandalsüchtigen Schmierblatt-Reporterin. Sie alle haben eine Geschichte, über die man ein eigenes Buch schreiben könnte. Die Charaktere sind herrlich lebendig und die Szenerie begeistert selbst im rauen Alltag ohne Schönmalerei. Eine klare Leseempfehlung! Ich würde die Bücher von Frau Seemayer so gerne als Print sehen!!!
Von: lilaRose1309 23.07.2015
Ich durfte eine neue Schriftstellerin kennen lernen und zwar Karin Seemayer. Dafür bin ich echt dankbar, denn sie versteh es, den Leser durch ihren Schreibstil zu fesseln. In "Die Sehnsucht der Albatrosse" hat sie uns auf die hohe See und einen Schoner der zur Robbenjagt geht mitgenommen. Dort durften wir die Hauptprotagonisten Sarah und Peer kennenlernen und mit ihnen Freud und Leid teilen. Ich liebe dieses Buch. Im Anschluss konnte ich direkt die Fortsetzung "Das Geheimnis des Nordsterns" lesen. Und was soll ich sagen, ruck zuck war ich durch. Ich konnte es gar nicht weg legen und alles Andere war Nebensache. Ich war so in die Geschichte vertieft, das ich es noch nicht einmal mit bekam, wenn mich einer ansprach. Ich habe an so einigen Stellen die Luft angehalten und mit gezittert. Es tat mir so leid, das eine Liebe, welche so unendlich groß ist, so viele Hürden überwinden muss. So vieles was passiert , wäre heute mit Sicherheit einfacher. Da die Gegebenheiten 1904 aber nun mal ganz anders waren, sei es in der Großstadt oder im Dorf wo jeder jeden kennt, musste sich letztlich wohl alles so entwickeln. Ich stehe weiß Gott nicht auf Liebesschnulzen, aber die findet man hier auch nicht. Es geht zwar um Liebe, Eifersucht, Trennung, Heirat, Familie .........Aber das alles so toll verpackt, wer sich da nicht fesseln lässt ist herzlos. Auch die Beschreibungen der Umgebung waren so detailliert, das ich mir alles so gut vorstellen konnte, das mein Kopfkino ohne unterlass lief. Es ist als hätte ich den Film gesehen. Mein Fazit Es Lohnt sich an die Liebe zu glauben und für sie zu kämpfen. Und natürlich diese Bücher zu lesen.
Von: Sick 09.08.2015
San Francisco 1904: Nach ihrem unfreiwilligen Aufenthalt auf dem Robbenfängerschiff "Victory" ist Sarah wieder in ihrer Heimat angekommen. Bald gewöhnt sie sich wieder an ihr altes Leben als Operndiva, auch wenn sie mehr denn je mit den Konventionen hadert. Denn Sarah entschließt sich, Peer ganz offen als den Mann an ihrer Seite zu etablieren, sehr zum Missfallen ihrer Mutter, die einen einfach Seemann alles andere als tauglich für eine Dame findet. Trotzdem dichten ihr die Klatschblätter weiterhin heimliche Affären an und eine bestimmte Reporterin scheint sich ganz besonders für Sarahs Privatleben zu interessieren. Peer findet sich in der feinen Gesellschaft nicht gut zurecht und beschließt, nach sechs langen Jahren nach Hause zurück zu kehren, in das beschauliche Fischerdorf Mollösund in Schweden. Sarahs anfängliche Enttäuschung über die kurze gemeinsame Zeit wandelt sich schon bald darauf in pure Sehnsucht und auch Peer hofft auf ein baldiges Wiedersehen. Doch Zuhause in Schweden ist nichts mehr so, wie er es kannte oder erwartet hätte. Kann unter diesen Umständen ihre Liebe überdauern? "Das Geheimnis des Nordsterns" knüpft beinahe nahtlos an "Die Sehnsucht der Albatrosse" an. In Yokohama hatten Sarah und Peer noch ein paar gemeinsame Tage verbracht, danach kehrte sie nach San Francisco zurück, während Peer noch einen Umweg auf dem Robbenschoner machen musste. In Sarahs Heimat hoffen sie, dass sie so etwas wie Normalität in ihren gemeinsamen Alltag bringen können, doch an allen Ecken und Enden erwarten sie Hindernisse. Peer ist sehr unglücklich und entschließt sich, wieder abzureisen, was Sarah ziemlich missfällt. Ihre Tochter Anne zeigt ihr auf, wie selbstsüchtig sie sich verhält, bis Sarah erkennt, welches Opfer es für Peer sein muss, in dieser für ihn fremden Welt zu bestehen. Wie schon im Vorgängerteil sind auch hier wieder die Charaktere sehr schön ausgearbeitet. Es ist schwer, einen Favoriten auszumachen, denn auch die Nebenfiguren sind zum Teil wirklich sehr sympathisch und facettenreich. Sarahs Tochter Anne bekommt diesmal etwas mehr Raum, was mich gefreut hat, denn sie ist eine starke und kluge junge Frau, die ein modernes Weltbild hat. Gleiches gilt für Peers Großmutter Linnea, die zwar nicht mehr besonders jung ist, sich ihre Schönheit aber bewahrt hat, trotz der Sorgen, die sie oft hatte. Sarah und Peer sind nach wie vor Dickköpfe, was ihnen mehr als nur einmal das Leben schwer macht. Trotzdem habe ich sie weiterhin in meinem Herzen behalten, denn sie kämpfen für ihre Ziele und für die Menschen, die sie lieben. Die Schauplätze sind diesmal San Francisco und Schweden und beides hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir Sarah und Peer in ihrer jeweiligen Heimat gut vorstellen, aber auch, dass beide Probleme mit der neuen Umgebung haben. Diesmal sind sie in diesem Punkt also gleichberechtigt, was sie aber anscheinend nicht wirklich begreifen können. Der Schreibstil ist weiterhin toll zu lesen. Auch wenn ich das Buch mal weggelegt habe, hat mich die Geschichte weiterhin beschäftigt, weil viele Fragen und Probleme auftauchen. Das hält die Spannung oben, genauso wie einige unerwartete Wendungen. Personen und Handlungsorte waren authentisch geschildert, sodass ich das Gefühl hatte, beinahe selbst dort zu sein. Das Dorf Mollösund gibt es übrigens wirklich, wer es sich einmal anschauen will, dem kann ich einige schöne Clips auf Youtube empfehlen. Wer wissen will, wie es mit Sarah und Peer nach ihrer Begegnung auf der "Victory" weitergeht, dem lege ich die Fortsetzung unbedingt ans Herz. Auch ohne den ersten Teil zu kennen, ist es ein tolles Buch, aber es ist definitiv schöner, wenn man die Vorgeschichte kennt.
Von: Gela 18.08.2015
Liebe gegen alle Konventionen Das Meer ist die Heimat von Seemann Peer Svensson. Obwohl er die Opernsängerin Sarah liebt, verläßt er San Francisco und fährt wieder zur See. In Schweden muss er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und fürchtet sich vor den Konsequenzen. Als San Francisco durch eine Naturkatastrophe erbebt, reist Sarah ins schwedische Mollösund, um ein gemeinsames Leben mit Peer zu planen. Doch das Schicksal stellt beide auf eine harte Probe. Karin Seemayer knüpft mit "Das Geheimnis des Nordsterns" an ihren ersten Roman "Die Sehnsucht der Albatrosse" an. Auch wenn man den ersten Band nicht zwingend gelesen haben muss, ist die Vorgeschichte des Seemanns Peer Svensson und seiner Liebe, der gefeierten Opernsängerin Sarah, einfach so schön, dass man sie unbedingt lesen sollte. Von der ersten Seite an, spürt man, mit wieviel Herzblut dieses Buch geschrieben wurde. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich sofort mit dem Jahr 1904 und den agierenden Personen identifizieren. Ob es nun wunderschöne Landschaftsbeschreibungen sind, Charakterdarstellungen, das Erdbeben, das San Francisco erschüttert oder das harte Leben der schwedischen Fischer, als Leser kann man sich vielschichtige Bilder vorstellen. Die intensive Recherchearbeit der Autorin ist deutlich spürbar. Vor allem die beiden Hauptakteure Peer und Sarah werden sehr lebendig und emotional beschrieben. Diese ungewöhnliche Liebe zwischen einem Seemann und einer Operndiva entspricht keinerlei Konventionen und wird dennoch glaubhaft dargestellt. Man leidet mit beiden, hat Verständnis und möchte sie manchmal an den Schultern schütteln. Die weite Entfernung führt zu manchen Missverständnissen und fast nicht lösbaren Problemen. Sowohl die elitäre Gesellschaft San Fanciscos als auch die schwedischen Fischerfamilien reagieren abweisend und voller Vorurteile. Besonders gefallen haben mir die Schilderungen des Lebens auf der Insel Möllesund. Monatelang sind die Frauen der Seemänner auf sich selbst gestellt. Hoffen auf die Wiederkehr der Männer und auf einen guten Fang, um die Schulden zu begleichen. Das karge Leben und die schroffe Landschaft haben diese Menschen geprägt und starke Charaktere gezeichnet. Auch die harte Arbeit auf einem Dampfschiff als Heizer wird erschreckend realistisch geschildert. Wenn man an Dampfschiffe denkt, hat man eher romantische Vorstellungen und denkt weniger an tote Arbeiter oder mittellose Auswanderer. Eine gelungene Fortsetzung einer außergewöhnlichen Liebe, die facettenreich, glaubwürdig und gut recherchiert, erzählt wird.
Von: Sick 26.12.2015
San Francisco 1904: Nach ihrem unfreiwilligen Aufenthalt auf dem Robbenfängerschiff "Victory" ist Sarah wieder in ihrer Heimat angekommen. Bald gewöhnt sie sich wieder an ihr altes Leben als Operndiva, auch wenn sie mehr denn je mit den Konventionen hadert. Denn Sarah entschließt sich, Peer ganz offen als den Mann an ihrer Seite zu etablieren, sehr zum Missfallen ihrer Mutter, die einen einfach Seemann alles andere als tauglich für eine Dame findet. Trotzdem dichten ihr die Klatschblätter weiterhin heimliche Affären an und eine bestimmte Reporterin scheint sich ganz besonders für Sarahs Privatleben zu interessieren. Peer findet sich in der feinen Gesellschaft nicht gut zurecht und beschließt, nach sechs langen Jahren nach Hause zurück zu kehren, in das beschauliche Fischerdorf Mollösund in Schweden. Sarahs anfängliche Enttäuschung über die kurze gemeinsame Zeit wandelt sich schon bald darauf in pure Sehnsucht und auch Peer hofft auf ein baldiges Wiedersehen. Doch Zuhause in Schweden ist nichts mehr so, wie er es kannte oder erwartet hätte. Kann unter diesen Umständen ihre Liebe überdauern? "Das Geheimnis des Nordsterns" knüpft beinahe nahtlos an "Die Sehnsucht der Albatrosse" an. In Yokohama hatten Sarah und Peer noch ein paar gemeinsame Tage verbracht, danach kehrte sie nach San Francisco zurück, während Peer noch einen Umweg auf dem Robbenschoner machen musste. In Sarahs Heimat hoffen sie, dass sie so etwas wie Normalität in ihren gemeinsamen Alltag bringen können, doch an allen Ecken und Enden erwarten sie Hindernisse. Peer ist sehr unglücklich und entschließt sich, wieder abzureisen, was Sarah ziemlich missfällt. Ihre Tochter Anne zeigt ihr auf, wie selbstsüchtig sie sich verhält, bis Sarah erkennt, welches Opfer es für Peer sein muss, in dieser für ihn fremden Welt zu bestehen. Wie schon im Vorgängerteil sind auch hier wieder die Charaktere sehr schön ausgearbeitet. Es ist schwer, einen Favoriten auszumachen, denn auch die Nebenfiguren sind zum Teil wirklich sehr sympathisch und facettenreich. Sarahs Tochter Anne bekommt diesmal etwas mehr Raum, was mich gefreut hat, denn sie ist eine starke und kluge junge Frau, die ein modernes Weltbild hat. Gleiches gilt für Peers Großmutter Linnea, die zwar nicht mehr besonders jung ist, sich ihre Schönheit aber bewahrt hat, trotz der Sorgen, die sie oft hatte. Sarah und Peer sind nach wie vor Dickköpfe, was ihnen mehr als nur einmal das Leben schwer macht. Trotzdem habe ich sie weiterhin in meinem Herzen behalten, denn sie kämpfen für ihre Ziele und für die Menschen, die sie lieben. Die Schauplätze sind diesmal San Francisco und Schweden und beides hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir Sarah und Peer in ihrer jeweiligen Heimat gut vorstellen, aber auch, dass beide Probleme mit der neuen Umgebung haben. Diesmal sind sie in diesem Punkt also gleichberechtigt, was sie aber anscheinend nicht wirklich begreifen können. Der Schreibstil ist weiterhin toll zu lesen. Auch wenn ich das Buch mal weggelegt habe, hat mich die Geschichte weiterhin beschäftigt, weil viele Fragen und Probleme auftauchen. Das hält die Spannung oben, genauso wie einige unerwartete Wendungen. Personen und Handlungsorte waren authentisch geschildert, sodass ich das Gefühl hatte, beinahe selbst dort zu sein. Das Dorf Mollösund gibt es übrigens wirklich, wer es sich einmal anschauen will, dem kann ich einige schöne Clips auf Youtube empfehlen. Wer wissen will, wie es mit Sarah und Peer nach ihrer Begegnung auf der "Victory" weitergeht, dem lege ich die Fortsetzung unbedingt ans Herz. Auch ohne den ersten Teil zu kennen, ist es ein tolles Buch, aber es ist definitiv schöner, wenn man die Vorgeschichte kennt.
Von: Daniela 05.01.2016
Nachdem Peer und Sarah sich auf einem Robbenschoner kennenlernten und sich ineinander verlieben müssen die beiden in ihren Alltag zurückkehren. Sarah in die Oper nach San Francisco, Peer auf das weite Meer und in seine Heimat Mollösund. Zwei Welten wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Gesellschaft, Pflichten, ihre Familien und die Distanz machen der Liebe zwischen den beiden ordentlich zu schaffen. Als Sarah beinahe alles verliert, lässt sie die gesellschaftlichen Zwänge hinter sich und versucht ihre Liebe zu retten. Doch als sie in Peers Heimat ankommt, muss sie erst verstehen, dass es Dinge gibt, die man in Briefen nicht erzählen kann... Nachdem ich vom ersten Teil der Geschichte (Die Sehnsucht der Albatrosse) restlos begeistert war, konnte ich es nicht ganz verstehen, warum es eine Fortsetzung der Geschichte gibt. Für mich war der erste Teil so gelungen und abgerundet, dass eine weitere Episode von Peer und Sarah den wunderbaren Eindruck des Seemanns-Lebens und der Liebe zwischen den doch so unterschiedlichen Protagonisten nur zerstören kann. Aber aus dem selben Grund, konnte ich auch nicht widerstehen und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Die Fortsetzung in der jeweiligen Heimat von Sarah und Peer löste meine anfängliche Skepsis sehr schnell in (salziger Meeres-)Luft auf. Die vielen starken und sehr authentischen Charaktere lassen die Geschichte weiterleben und machen die Fortsetzung zu einer wunderbaren Liebesgeschichte. Vor allem Peers Großmutter zaubert mir heute noch ein Lächeln ins Gesicht... Ich hätte sie gerne kennengelernt ;-) Sehr zu empfehlen - sowohl als alleinstehende Geschichte als auch als Fortsetzung des ersten Teiles. Mein persönlicher Tipp ist: lasst euch den ersten Teil nicht entgehen und lest beides! Dieses Abenteuer kann euch mit Sicherheit nicht lange genug dauern.
Karin Seemayer

Karin Seemayer

Mit acht Jahren schrieb Karin Seemayer ihre ersten Tiergeschichten auf die Rückseite gebrauchter Telex-Rollen, die ihre Mutter aus dem Büro mitbrachte, da der Papierverbrauch ihrer Tochter zu hoch war. Es folgten Wildwestgeschichten, dann Science-Fiction und später Liebesgeschichten. Als Mitarbeiterin eines großen Reisebüros war die in Reutlingen geborene Autorin viel unterwegs. Auf einer Reise nach San Francisco und Vancouver Island stieß sie auf die Geschichte der Robbenjäger und des Kapitäns Alexander McLean, die sie zu ihrem ersten Roman „Die Sehnsucht der Albatrosse“ inspirierte.

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